Archivierte Forschungsergebnisse und Publikationen

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Governance in Familienunternehmen

Prof. Dr. Knut Werner Lange, Prof. Dr. Stefan Leible (Hrsg.), 2010

Familienunternehmen sind das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Sie stellen die Mehrzahl der Arbeitsplätze und zahlen das Gros an Unternehmenssteuern, kommen in der öffentlichen Debatte aber so gut wie nicht vor.

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IASB und FASB halten an der Bilanzwirksamkeit aller Leasingverträge fest

Überarbeiteter Entwurf zu "Leases" liegt vor-
IASB und FASB halten an der Bilanzwirksamkeit
aller Leasingverträge fest

Von Stß Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, WP Stß Elfriede Eckl und Dr. Jane Fehr, veröffentlicht in: Die Wirtschaftsprüfung, 2013, S. 853 ff.

IASB und FASB haben im Mai 2013 einen zweiten Entwurf zur Bilanzierung von Leasingverhältnissenvorgelegt (ED/2013/6). Sie reagieren damit auf die Kritik an dem Entwurfaus dem Jahr 2010 (ED/2010/9). An der vollständigen Bilanzwirksamkeit von Leasingverhältnissennach Maßgabe des "right-ofuse"-Ansatzes halten sie fest. Im Vordergrundsteht der Versuch, die Leasingbilanzierung mit dem ebenfalls laufenden Projekt zurUmsatzrealisierung zu verzahnen und die Komplexität der bisherigen Vorschläge auf derSeite der Bilanzierenden einzudämmen. Der vorliegende Beitrag beschreibt den neuenEntwurf in seinen Eckpunkten und zeigt in der abschließenden Würdigung verbleibendeZweifel an der erstrebten Komplexitätsreduktion sowie (weiterhin) offene konzeptionelle Fragen auf.

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Nun sag, wie hast du’s mit dem „angemessenen“ Gehalt?

Ein Beitrag zur Diskussion über die Begrenzung von Vorstandsgehältern

Dr. Katharina Uffmann, 2013

Der plakative Titel des jüngst in der Schweiz erfolgreich durchgeführten Referendums „Gegen die Volksabzockerei“ ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie emotional aufgeladen die seit Jahren geführte Debatte über die (Un-)Angemessenheit der Vorstandsvergütungen börsennotierter Aktiengesellschaften ist. Der Druck auf den Gesetzgeber, zur Eindämmung von in den Augen Vieler als ungezügelt empfundener Vergütungsvereinbarungen weitere Maßnahmen zu ergreifen, ist daher nicht nur in Wahlkampfzeiten enorm. Vor Schnellschüssen ist indes zu warnen, zumal der isolierte Blick auf die Vergütungen der Vorstände der Dax–30-Unternehmen ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit liefert. Die Gretchenfrage lautet daher: Welches Instrument ist hierfür geeignet, verhältnismäßig und vor allem praktisch auch handhabbar?

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Corporate Governance in Familiy Enterprises

Keynote Speech in Istanbul the 6th June 2013

Prof. Dr. Kay Windthorst, 2013

Thank you Mr. Mach for the friendly introduction. Good evening ladies and gentlemen, it is a pleasure for me to hold the keynote speech on the topic “corporate governance in family enterprises”.

I. Introduction

Corporate governance is a broad field. When we start to explore it, we may face the fate of Odysseus. This is especially true, if we do not look at the situation in Germany separately, but compare it with the situation in Turkey. I would like to start this journey now, and invite you to join me. Our goal is to investigate similarities and differences of corporate governance for family enterprises in both countries. On this basis, we can learn from each other – positively and negatively. However, such a comparing view involves the danger of loosing sight of our goal. Our journey of exploration becomes then an odyssey. To prevent this, I have defined five criteria, which shall guide my considerations as lighthouses.
 
They are:
-     the term and the rules of corporate governance
-     their aims
-    the specific effects of corporate governance on family enterprises and opportunities to manage conflicts which were caused by them.

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Kredite und Kapitalmarkt - Zur Zukunft der Mittelstandsfinanzierung

Prof. Dr. Klaus Schäfer, veröffentlicht in: unternehmermagazin, Ausgabe 1/2 - 2013, S. 12 f.

Die Unternehmensfinanzierung in Deutschland ist traditionell in eine sehr bankorientierte Finanzarchitektur eingebettet. Firmen beschaffen sich externe Mittel zunächst meist über Kredite. Verglichen mit den USA, Großbritannien und Frankreich wird der Kapitalmarkt hierzulande deutlich weniger in Anspruch genommen. Die jüngsten Krisen haben jedoch die Ambitionen wieder verstärkt, die Finanzierungsquellen zu diversifizieren, beispielsweise auch durch die Emission eigener Anleihen im namhaften Mittelstand.

Grundsätzlich finanzieren sich Unternehmen aller Betriebsgrößenklassen möglichst aus sich selbst und nutzen einbehaltene Gewinne, Vermögensumschichtungen sowie Abschreibungen und Rückstellungen. Brauchen sie darüber hinaus eine Außenfinanzierung, ziehen sie die Kreditfinanzierung vor. Diese Reihenfolge, erst innen, dann außen, ist empirisch vielfach bestätigt und in der wissenschaftlichen Literatur als Hackordnungshypothese (»Pecking Order Theory«) gut dokumentiert. Das bankorientierte deutsche Finanzsystem verstärkt diese Tendenz, den Finanzierungsbedarf von außen durch Kredite zu decken. Sollte der Kreditzugang allerdings nicht mehr gegeben sein, bedarf es anderer Quellen zur Sicherung der Liquidität und zur Finanzierung von Investitionen.

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Gesetzliche Frauenquote in Unternehmen

Eine gesellschafts-, europa- und verfassungsrechtliche Untersuchung

Prof. Dr. Knut Werner Lange und Prof. Dr. Kay Windthorst, 2012

Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen untersuchten die Professoren Knut Werner Lange und Kay Windthorst die mögliche Einführung einer gesetzlichen Frauenquote und ihre Auswirkungen auf Familienunternehmen. Im Mittelpunkt standen gesellschafts-, europa- und verfassungsrechtliche Fragen.

Prof. Dr. Knut Werner Lange ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Bayreuth und Direktor der Forschungsstelle (Rechtswissenschaften)

Prof. Dr. Kay Windthorst ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Rechtsdogmatik und Rechtsdidaktik an der Universität Bayreuth und geschäftsführender Direktor der Forschungsstelle.

Anzeigen | Download (via Stiftung Familienunternehmen)

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Vererbung von GmbH-Anteilen und Gesellschafterliste

Prof. Dr. Knut Werner Lange, veröffentlicht in: Die GmbH-Rundschau (GmbHR) 2012, S. 986 ff.

Die Neuerungen in § 16 GmbHG durch das MoMiG haben zwar die materiell-rechtliche Grundlage der Vererblichkeit von GmbH-Anteilen unverändert gelassen. Dennoch hat sich die Situation für den Gesellschaftererben verschlechtert, da er nicht ipso iure mit dem Erbfall, sondern erst mit der Aufnahme der geänderten Gesellschafterliste im Handelsregister seine Rechte geltend machen kann. Der Beitrag zeigt auf, dass die Regelungen der §§ 16 und 40 GmbHG für die erbrechtliche Nachfolge in GmbH-Anteile erhebliche Defizite aufweisen, da der Reformgesetzgeber dieser Konstellation zu wenig Beachtung geschenkt hat.

I. Einführung

Corporate Governance in börsennotierten Gesellschaften ist gewissermaßen ein Dauerbrenner. Wissenschaft und Praxis befassen sich seit Jahren mit dieser Thematik; in Deutschland enthält der DCGK die hierzu für die Rechtsberatung und Rechtsanwendung bedeutsamen Vorgaben. Der DCGK richtet sich aber nur an einen ausgesprochen begrenzten Kreis von Unternehmen mit sehr wenigen Rechtsformen. Für die meisten Familienunternehmen in Deutschland ist er nicht von unmittelbarer Bedeutung, da sie keine börsennotierten Wertpapiere emittieren und nicht in der Rechtsform der AG betrieben werden. Zwar nimmt der DCGK für sich in Anspruch, allgemeingültige Aussagen zu guter Unternehmensführung zu enthalten. Auch empfehlen seine Verfasser börsennotierten Unternehmen, diese zu beachten, sofern die Bestimmungen für den jeweiligen Gesellschaftstyp geeignet sind. Dies trifft regelmäßig aber nur für diejenigen Regelungen des DCGK zu, die keinen spezifischen Bezug zur Börsenzulassung oder zur Rechtsform aufweisen. Zudem wird im DCGK stets davon ausgegangen, dass die Gesellschaft sowohl über ein Leitungs- als auch über ein Überwachungsorgan verfügt, was bei Familienunternehmen keineswegs die Regel ist. Die Vorgaben des DCGK werden daher zumeist nur für große Familienunternehmen mit einer Vielzahl von Gesellschaftern interessant sein.

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Aktuelle Entwicklungen zur Erbschaftsteuer

Die Begünstigung des Unternehmensvermögens in der Erbschaftsteuer

Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen (01/2012)

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International Financial Reporting Standard for Small and Medium-sized Entities: Was kommt da auf Familienunternehmen zu?

Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, 2011

Durch die 2009 erfolgte Verabschiedung des IFRS for SMEs (International Financial Reporting Standard for Small and Medium-sized Entities, IFRS for SMEs ) werden deutsche Familienunternehmen unabhängig von ihrer bisherigen Entscheidung für oder gegen die IFRS mit der internationalen Rechnungslegungswelt konfrontiert. Auch wenn der deutsche Gesetzgeber der hierzulande vorherrschenden Meinung folgen sollte, die IFRS for SMEs nicht in das deutsche Bilanzrecht zu integrieren, dürften sich in jedem Fall mittelfristige Auswirkungen ergeben. Diese gilt es zu antizipieren und sich entsprechend vorzubereiten.

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Die internationalen Bilanzierungsrichtlinien (IFRS for SME)

Implikationen für Familienunternehmen und den Gesetzgeber

Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Prof. Dr. Kay Windthorst, 2010

Im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen untersuchten die Professoren Rolf Uwe Fülbier und Kay Windthorst Fragen im Bezug auf IFRS-SME aus der Perspektive von Familienunternehmen. Dies im Rahmen einer interdisziplinären Herangehensweise, indem auf einer betriebswirtschaftlichen Ebene institutionelle, konzeptionelle und bilanzierungspraktische Fragen sowie auf rechtswissenschaftlicher Ebene regulierungstechnische Fragen behandelt wurden.

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