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Corporate Governance in Familienunternehmen

Prof. Dr. Knut Werner Lange, 2010

I. Einführung

Corporate Governance in börsennotierten Gesellschaften ist gewissermaßen ein Dauerbrenner. Wissenschaft und Praxis befassen sich seit Jahren mit dieser Thematik; in Deutschland enthält der DCGK die hierzu für die Rechtsberatung und Rechtsanwendung bedeutsamen Vorgaben. Der DCGK richtet sich aber nur an einen ausgesprochen begrenzten Kreis von Unternehmen mit sehr wenigen Rechtsformen. Für die meisten Familienunternehmen in Deutschland ist er nicht von unmittelbarer Bedeutung, da sie keine börsennotierten Wertpapiere emittieren und nicht in der Rechtsform der AG betrieben werden. Zwar nimmt der DCGK für sich in Anspruch, allgemeingültige Aussagen zu guter Unternehmensführung zu enthalten. Auch empfehlen seine Verfasser börsennotierten Unternehmen, diese zu beachten, sofern die Bestimmungen für den jeweiligen Gesellschaftstyp geeignet sind. Dies trifft regelmäßig aber nur für diejenigen Regelungen des DCGK zu, die keinen spezifischen Bezug zur Börsenzulassung oder zur Rechtsform aufweisen. Zudem wird im DCGK stets davon ausgegangen, dass die Gesellschaft sowohl über ein Leitungs- als auch über ein Überwachungsorgan verfügt, was bei Familienunternehmen keineswegs die Regel ist. Die Vorgaben des DCGK werden daher zumeist nur für große Familienunternehmen mit einer Vielzahl von Gesellschaftern interessant sein.

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Kodex und Familienverfassung als Mittel der Corporate Governance in Familienunternehmen

Prof. Dr. Knut Werner Lange, 2009

I. Einführung und Problemaufriss

Unter dem Schlagwort der Corporate Governance werden seit einigen Jahren Fragestellungen rund um die Führung von Unternehmungen in der rechts- und der betriebswirtschaftlichen Literatur diskutiert. Der verehrte Jubilar hat sich mit dieser, auch für Familienunternehmen bedeutsamenThematik schon früh befasst, weshalb die folgenden Zeilen hoffentlich sein Interesse finden werden. Grundsätze der Corporate Governance werden überwiegend als Verhaltensmaßstäbe für die Unternehmensleitung und deren Überwachung begriffen. Es geht bei ihnen im Kern stets um das Zusammenspiel zwischen der Geschäftsführung, dem Überwachungsorgan und den Eigentümern der Gesellschaft. Zugleich müssen aber auch die Interessen der sog. Stakeholder (Arbeitnehmer, Gläubiger, Geschäftspartner etc.) angemessen beachtet werden.

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