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Nachbericht: Sommerfest der FoFamU am 04.07.2017

Nachbericht: Sommerfest der FoFamU am 4. Juli 2017

 

Am 4. Juli 2017 fand zum dritten Mal das Sommerfest der Forschungssstelle für Familienunternehmen der Universität Bayreuth statt. Interessierte Familienunternehmerinnen und -Unternehmer hatten die Möglichkeit, an einer Führung durch die Eremitage bei bestem Wetter teilzunehmen.

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FoFamU auf dem Bayreuther Ökonomiekongress 2017

Am 18. und 19. Mai 2017 fand auf dem Campus der Universität Bayreuth der 9. Bayreuther Ökonomiekongress statt. Der Kongress ist die größte, von Studierenden organisierte Wirtschaftskonferenz in Europa. Unter dem Leitgedanken „Von den Besten lernen“ diskutieren die Teilnehmer an den zwei Kongresstagen mit zirka 30 renommierten Referenten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im Rahmen von Keynotes, Podiumsdiskussionen, Workshops, Fachvorträgen und Experteninterviews aktuelle wirtschaftliche Herausforderungen.

Auch in diesem Jahr war die Forschungsstelle für Familienunternehmen wieder mit einem Informationsstand unter den Ausstellern. Wir haben uns über zahlreiche Kontakte mit Kongressbesuchern gefreut, die  interessante Diskussionen, Wünsche und Anregungen  ergeben haben. Mit dem 10. Ökonomiekongress im kommenden Jahr wird die FoFamU in eine neue Phase der Kooperation mit den Veranstaltern der Tagung eintreten und sich intensiver und deutlicher als bisher in die Planung und Durchführung einbringen.

 

FoFamU Oekonomiekongress 1

 

FoFamU Ökonomiekongress 2

 

 

 

 

 

 

Unternehmerdialog bei der Porzellanfabrik Walküre am 2. Mai 2017

Der erste Unternehmerdialog des Jahres 2017 fand am 2. Mai in der Porzellanfabrik Walküre in Bayreuth statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine aktuelle Forschungsarbeit des Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrums für Fragen der mittelständischen Wirtschaft (BF/M) zum Thema Diversity Management – Integration ausländischer Fachkräfte. Rund 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen im hauseigenen Museum der Porzellanfabrik Walküre in Bayreuth zusammen.

Die Porzellanmanufaktur Walküre ist ein seit dem Jahre 1899 bestehendes Familienunternehmen, welches durch Herrn Dr. Wolfgang und Siegmund Meyer in der vierten Generation geführt wird.

Das weltweit agierende Unternehmen stellt besonders hochwertige und hohen Ansprüchen ausgesetzte Porzellanartikel her, welche beispielsweise auf dem chinesischen Markt oder in der Gastronomie- und Hotellerie-Branche sehr gefragt sind.

 

Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens und seiner Philosophie durch Dr. Wolfgang Meyer präsentierte Frau Ramona Heinz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am BF/M, im Anschluss ihr Forschungsprojekt zum Thema „Diversitiy Management - Integration ausländischer Fachkräfte“. Die europaweit durchgeführte Studie EUDiM zur Erfassung und Analyse des Umgangs mit kultureller Vielfalt in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und der Maßnahmen, die zur Integration qualifizierter Einwanderer eingesetzt werden, befasst sich insbesondere mit den zentralen Herausforderungen der Integration von ausländischen Fachkräften in die Unternehmensstruktur, aber auch in den alltäglichen Lebensbereich. Unter dem Begriff „Management der kulturellen Vielfalt“ wurden unter anderem zentrale Erkenntnisse über den Erfolg einer Integration auf Unternehmerebene als auch auf Mitarbeiterebene näher erläutert. Besonders die demographische Entwicklung erfordere eine veränderte Personalpolitik im Hinblick auf die derzeitige Problematik, geeignete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Als zentrale Herausforderungen ergaben sich neben den notwendigen allgemeinen und fachspezifischen Kenntnissen in deutscher Sprache, sowohl der standardisierte Rekrutierungsprozess, als auch die oft fehlende soziale Integration. Nachholbedarf bestehe insbesondere in der Förderung der Kompetenz der Belegschaft im Umgang mit kultureller Vielfalt. Schon während des Vortrages von Frau Heinz ergab sich eine lebhafte Diskussion zwischen den Anwesenden über Möglichkeiten der beruflichen und der sozialen Integration ausländischer Fachkräfte und deren Erfolgschancen. Auch die Möglichkeit, die eigenen bereits verpflichteten Mitarbeiter, durch Förderungsprogramme und länderübergreifendem Austausch in der Auszubildendenzeit an die Thematik heran zu führen, wurde näher beleuchtet und positiv beurteilt.

Frau Ramona Heinz bei ihrem Vortrag

 Frau Heinz bei der Vorstellung des Forschungsprojektes des BF/M

Unternehmernachfolge in Oberfranken - FoFamU lud zum Unternehmerdialog ein

Der Unternehmer-Dialog am 15. November bildete den erfolgreichen Abschluss der Unternehmer-Dialog-Reihe des Jahres 2016. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die aktuelle Studie der FoFamU zum Thema „Unternehmernachfolge in Oberfranken“. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich bei der Frenzelit Werke GmbH in Bad Berneck.

Die Frenzelit Werke GmbH ist ein seit mehr als 130 Jahren bestehendes Familienunternehmen. Neben den Werken in Bad Berneck und Himmelkron hat sie Töchter in den USA, Indien, China, Dubai, Tschechien und Russland. Das weltweit agierende Unternehmen bewegt sich in fünf Geschäftsbereichen – Dichtungen, Technische Textilien, Kompensatoren, Isolationen und Neue Materialien. Der Slogan von Frenzelit „In der Industrie zuhause“, spiegelt den breiten Einsatzbereich des Unternehmens wieder. Denn es gibt kaum einen industriellen Bereich, indem die Produkte der Frenzelit Werke GmbH nicht zu finden sind. Frenzelit beschäftigt aktuell weltweit etwa 480 Mitarbeiter.

Professor Daniel Baier, Mitglied des Direktoriums der FoFamU und Inhaber des Lehrstuhls für Innovations- und Dialogmarketing, präsentierte im Anschluss an die Firmenpräsentation den aktuellen Stand der Machbarkeitsstudie „Unternehmernachfolge in Oberfranken“.

Gemeinsam mit seinem Team untersucht Professor Baier die aktuelle Situation der Unternehmensnachfolge in Oberfranken. Die Studie wurde zunächst in drei Teilbereiche gegliedert: Bestands - & Bedarfsanalyse, Unterstützungsmöglichkeiten in der Region und die anschließende Diskussion über Verbesserungsmöglichkeiten.

Für den Raum Oberfranken wurde ermittelt, dass in den nächsten Jahren 1751 übernahmewürdige und übergabereife Unternehmer eine Nachfolge für das Unternehmen suchen müssen. Einige von ihnen suchen hierbei nach einer externen Nachfolge. Der Hauptgrund hierfür, besteht darin, dass die eigenen Kinder oftmals Desinteresse an der Übernahme des Unternehmens haben oder die notwendigen Fähigkeiten nicht erworben haben. Unternehmer sehen sich daher dazu gezwungen, Nachfolger außerhalb der Familie zu suchen. Dafür dienen sich „Unternehmerbörsen“ an, die aber gemessen an der Sensibilität des Sachverhalts zu wenig Vertrauenspotential genießen. „Es ist immanent wichtig, dass die Unternehmer in der Sensibilisierungsphase von verschiedenen Akteuren begleitet werden“, so Baier. Als sehr gutes Beispiel wird der IHK Nachfolger-Club dargestellt. Hier werden qualifizierte Nachfolger und Seniorchefs in einem angemessenen und diskreten Umfeld zusammengebracht. Haben sich geeignete Partner gefunden, gibt es weitere Problematiken, wie die Verhandlungen über den Kaufpreis, zum anderen aber auch das „Loslassen“ der Seniorchefs. Aus diesem Grund besteht immer noch deutlicher Verbesserungsbedarf in der Unterstützung der Unternehmen in der Nachfolgefrage.

In der nachfolgenden Diskussionsrunde wurden von den Teilnehmern die Eindrücke der Studie diskutiert. Dabei wurden vor allem die Möglichkeiten einer Erfolgskontrolle nach Übergabe erörtert. Die Machbarkeitsstudie wird aktuell finalisiert und noch in diesem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

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Prof. Dr. Daniel Baier bei der Präsentation der Machbarkeitsstudie "Unternehmernachfolge in Oberfranken"

 

Digitalisierung in Manufakturen - FoFamU Unternehmerfrühstück

Die Forschungsstelle für Familienunternehmen der Universität Bayreuth lud am 27. September 2016 zum Unternehmerfrühstück

Die Digitalisierung und die Möglichkeiten der Industrie 4.0 beeinflussen vielerorts die Wahrnehmung von Wirtschaft und bringen die Frage auf, ob und welche Geschäftsmodelle angepasst werden müssen. Jedoch gibt es, gerade im Bereich der Manufakturen, Geschäftsmodelle, deren Produkte und Produktion nicht digitalisiert werden. Das Unternehmerfrühstück bewegte sich in diesem Spannungsfeld und eröffnete seinen 25 Teilnehmern und Teilnehmerrinnen einen differenzierten Einblick. Die Forschungsstelle für Familienunternehmen war bei der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne zu Gast.

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Einkauf gewinnt an strategischer Bedeutung - FoFamU lud ein zum „Unternehmerdialog“

„Chefsache Einkauf“ lautete der treffende Titel des Fachvortrags, der im Mittelpunkt einer weiteren Veranstaltung der Reihe „Unternehmer-Dialog“ stand. Ausgerichtet wurde diese von der Forschungsstelle für Familienunternehmen der Universität Bayreuth (FoFamU) in Kooperation mit der Betriebswirtschaftlichen Forschungsstelle für den Mittelstand BF/M. Rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 5. Juli 2016 bei der vfm Versicherungs- & Finanzmanagement GmbH der Familie Liebig in Pegnitz.

Die Forschungsstelle für Familienunternehmen ist ein Zusammenschluss von 24 Lehrstühlen der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächer. „Wir haben damit einen Know-How-Pool aufgebaut, der allen hilft, die Fragen zu Familienunternehmen haben“, so Dr. Michael Hohl von der FoFamU. Mit zahlreichen Veranstaltungen in der Region suche man den direkten Kontakt zur mittelständischen Wirtschaft, um diese bestmöglich unterstützen zu können.

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Compliance in Familienunternehmen

Die Forschungsstelle für Familienunternehmen der Universität Bayreuth veranstaltete in Kooperation mit CMS Hasche Sigle und KPMG am 28. Juni 2016 einen Informations- und Diskussionsabend zum Thema „Compliance in Familienunternehmen“ im Münchener Herrenclub.

Prof. Dr. Kay Windthorst, Geschäftsführender Direktor der FoFamU, begrüßte die über 70 Teilnehmer, darunter zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer und führte in das Thema „Compliance“ ein. Prof. Dr. Windthorst skizzierte die grundlegende Herausforderung, diesem Begriff konkrete Konturen zu verleihen. Hierbei betonte er, dass Compliance gerade auch für Familienunternehmen von großer Bedeutung sei und es wichtig wäre, dass diese sich weiterhin mit dem Thema befassten.

Im Anschluss stellte Prof. Dr. Windthorst die Referentin, Frau Prof. Dr. Nina Nestler von der Forschungsstelle für Familienunternehmen, der Moderator der nachfolgenden Diskussionsrunde, Herrn Rüdiger Köhn, Wirtschaftsredakteur der F.A.Z., sowie die Diskutanten Herrn Dr. Harald Potinecke, Partner bei CMS Hasche Sigle, Herrn Alexander Schröder, Chief Risk & Compliance Officer bei der Axel Springer AG und Herr Volker Zieske, Partner bei KPMG.

Der Impulsvortrag von Prof. Dr. Nina Nestler zum Thema „Compliance in Familienunternehmen“ bildete die Basis für die Diskussionen des Abends. Prof. Dr. Nestler erörterte am Beispiel eines fiktiven mittelständischen Logistikunternehmens die unterschiedlichen Sichtweisen über Compliance in Familienunternehmen. Das Beispiel zeigte, dass die Geschäftsführung auch bei bestehenden Compliance-Systemen haftbar sein kann und bestehende Systeme deswegen regelmäßig überprüft werden müssen. Frau Prof. Dr. Nestler argumentierte, dass Compliance-Mechanismen und Herausforderungen anhand des konkreten Einzelfalls betrachtet werden müssten, um Compliance-Risiken zu minimieren. Sie sprach sich gegen die verbreitet anzutreffenden Verallgemeinerungen aus.

Herr Köhn moderierte die anschließende Diskussion und stellte gemeinsam mit den Diskutanten die Herausforderungen und Empfehlungen heraus.

Dr. Potinecke betonte, dass viele Familienunternehmen sich der Herausforderung von Compliance bewusst seien, kleinere Unternehmen jedoch häufig Schwierigkeiten bei der Umsetzung hätten, da sie keine eigenen Compliance-Kräfte beschäftigen könnten. Hinzu komme, dass ein Gründer-Fokus innerhalb der Familienunternehmen die Etablierung eines effektiven Compliance-Systems behindern könne. Er empfahl eine Kultur der Kommunikation zu pflegen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch gezielte Schulungen für die Compliance-Problematik zu sensibilisieren.

Prof. Dr. Nestler diskutierte die Probleme gegensätzlicher internationaler Handelsrichtlinien und Normen. Sie betonte, dass die Kommunikation mit den relevanten Behörden sowie eine Risikoabwägung ausschlaggebend für die Unternehmen seien. Mittelfristig sei die Politik in der Pflicht, diese Fälle zu beheben.

Herr Zieske skizzierte die Ansatzpunkte einer internen Compliance-Risikoanalyse. Hierfür seien die Bereiche Vertrieb, Einkauf, Personal und Buchhaltung entscheidend, da dort die meisten potenziellen Compliance-Verstöße auftreten und aus dieser Erkenntnis die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden könnten. Er betonte die Wichtigkeit von Compliance für Familienunternehmen, da Compliance einen Wettbewerbsvorteil bedeuten könnte und ein Reputationsverlust in regionalen und internationalen Märkten eine Gefahr für Unternehmen darstelle.

Herr Schröder erörterte die praktischen Vorteile des Compliance-Managements. Dieses werde unternehmsintern als problemlösend wahrgenommen und schaffe die Möglichkeit, mit Unternehmen zu kooperieren, die compliancekonformes Verhalten verlangen.

Die anschließende Diskussion mit dem Publikum verlief sehr lebhaft und ertragreich, weil die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer spezifische Fragen aus Sicht ihrer Unternehmen stellten.

Beim abschließenden Empfang im Salon des Herrenclubs ergaben sich weitere interessante Gespräche und angeregte Diskussionen.

Gelungene Kooperationsveranstaltung zu Compliance von Universität Bayreuth und IHK Bayreuth

Das Thema „Compliance in Familienunternehmen und im Mittelstand“ aus rechtlicher und betriebswirtschaftlicher, aus Praxis- und Wissenschaftssicht zu beleuchten - diesen übergreifenden Ansatz hatte die Kooperationsveranstaltung von Universität Bayreuth (Forschungsstelle für Familienunternehmen - FoFamU) und der IHK.

Die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner unterstrich in ihrer Begrüßung das gute Miteinander von FoFamU mit ihrem Geschäftsführer Dr. Michael Hohl und dem geschäftsführenden Direktor Prof. Dr. Kay Windthorst und der IHK. Dass es hervorragender Führungsqualitäten bedarf, um eine Compliance-Strategie im Unternehmen zu verankern, zeigte Gabriele Hohenner anschaulich und eingängig an einem zeitlos aktuellen Beispiel aus dem römischen Reich. Der Feldherr Julius Cäsar, dem es mit einer psychologisch geschickten und brillianten Rede gelang zu motivieren und Ängste zu zerstreuen, wäre ein geborener „Head of Compliance“ gewesen. In der heutigen Zeit seien diese Fähigkeiten genauso gefragt wie vor 2.000 Jahren - gerade auch in Familienunternehmen, in denen der Chef mit seiner Familie für die Werte des Unternehmens steht und sie direkt beeinflusst. 

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Pressemitteilung zur Veranstaltung vom 28. Januar 2016

Die Forschungsstelle für Familienunternehmen der Universität Bayreuth (FoFamU) legte am 28. Januar 2016 in Bayreuth einen sehr gelungenen Start für die Internationale Vortragsreihe „Familienunternehmen: Chancen und Herausforderungen“ hin, die in Kooperation mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M. und der Wirtschaftsuniversität Wien veranstaltet wird.

Prof. Dr. Jessica Schmidt, Direktorin der FoFamU, begrüßte hierzu rund 200 Unternehmerinnen und Unternehmer, Professoren und Studierende an der Universität Bayreuth und stellte die exklusive Vortragsreihe der drei Institutionen vor.

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