Unternehmerdialog bei der maxit GmbH & Co. KG

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Die Forschungsstelle für Familienunternehmen (FoFamU) der Universität Bayreuth veranstaltete am 15. November den letzten Unternehmerdialog des Jahres 2017.

Rund dreißig Unternehmer und Unternehmerinnen trafen im neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum der maxit GmbH & Co. KG. in Azendorf zusammen.

Zu Beginn des Abends begrüßte der Geschäftsführer der FoFamU, Dr. Michael Hohl, die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer. Er stellte kurz die Arbeit der FoFamU und ihr Leistungsangebot vor und informierte über die regelmäßige Unternehmerdialog-Reihe der FoFamU.

Die Johann Bergmann GmbH & Co. KG ist ein seit dem Jahre 1908 bestehendes Familienunternehmen, welches bereits in der vierten Generation der Familie Groppweis geführt wird.

Durch Gründung der Franken maxit Mauermörtel im Jahre 1978 konnte der veredelte Kalksteinsand und Kalkhydrat zu Trockenfertigmörtel verarbeitet und vermarktet werden. Zudem vergrößert sich das Unternehmen seit den 90er Jahren auch im europäischen Bereich. 

Mit dem revolutionären „maxit mörtelpad“ sorgt das Unternehmen seit den letzten Jahren auch international für Furore und Pressepräsenz. Daneben besitzt das Unternehmen in Azendorf seit Juli diesen Jahres den modernsten Kalkschachtofen der Welt, der auch in Zukunft für hochwertigste Rohstoffe für innovative Baustoffe der maxit Gruppe sorgt.

Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens und dessen Philosophie durch den geschäftsführenden Gesellschafter, Herrn Hans-Dieter Groppweis, hielt Prof. Dr. Thorsten Eymann, Vizepräsident der Universität Bayreuth für IT und Entrepeneurship und Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, ein kurzes Impulsreferat zum Thema „Warum Familienunternehmen die besten Startup-Investoren sind – und wie Ihnen Universitäten dabei helfen können“.

Als Campusuniversität ist die Universität Bayreuth mit bald sieben Fakultäten auch stark auf den interdisziplinären Austausch untereinander ausgerichtet. Ziel ist, dass Studierende unternehmerisch ausgebildet werden, damit sie selbst Start-Ups gründen können. Aus diesem Grund bieten inzwischen zwölf Professuren relevante Themen für Entrepeneurship und Innovationen an.

Familienunternehmen sind als Investoren, aber vor allem als Mentoren, bestens geeignet, da sich diese in die Gründer hineinversetzen können. Durch ihre unternehmerische Erfahrung können sie sich an den Start-Ups nicht nur durch die Erbringung von Kapital beteiligen. Im Gegenteil: Sie sind ausgezeichnete Coaches und Mentoren für die Studenten. 

Im Anschluss durften die Unternehmer und Unternehmerinnen bei einer gut zweistündigen Führung Teile des Werkes in Azendorf kennen lernen. Beim abschließenden get-together bestand die Möglichkeit für weiterführende Gespräche und zum Netzwerken. 

 

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