Verantwortung ist immer an Menschen gebunden

Interview mit Prof. Dr. Alexander Brink, veröffentlicht in: FAZ, 21. November 2014

Frage: Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeitsberichte, Corporate Citizenship: Großkonzerne widmen sich öffentlichkeitswirksam dem Thema "unternehmerische Verantwortung". Hat die Marketingabteilung ein neues Spielfeld für sich entdeckt, oder steckt da mehr dahinter?

 

Brink: Wir erleben einen ökonomischen Wandel. Unternehmerische Verantwortung wird heute differenzierter verstanden. Gesellschaftliches Engagement war früher für Unternehmen eine Art Add-on: In erster Linie wurde Geld verdient. Wenn welches übrig blieb, hat man sich damit gesellschaftlich engagiert. Heute geht es darum, die Auswirkungen auf Umwelt oder Gesellschaft schon im Fertigungsprozess frühzeitig mitzudenken. Die gesamte Wertschöpfungskette soll nachhaltig sein. Das ist im Übrigen nicht neu. Viele Familienunternehmen haben das immer schon gemacht. Allerdings dokumentieren und kommunizieren sie das kaum. Da sind Großkonzere besser. Meiner Meinung nach sollten Familienunternehmen das unbedingt nachholen.

Das Interview in voller Länge erhalten Förderer der Forschungsstelle im internen Bereich.

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