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Unternehmensnachfolge in Personengesellschaften

Prof. Dr. Jessica Schmidt, LL.M / Florian Lebküchler, veröffentlicht in: Ad Legendum 05/2014, S.347 - 353

A. Einführung


Die Nachfolge im Falle des Todes eines Gesellschafters ist einer der schwierigsten Problemkomplexe bei Personengesellschaften. Denn hier kollidieren zwei Rechtsmaterien: Das vom Prinzip der Universalsukzession geprägte Erbrecht einerseits und das Gesellschaftsrecht mit seiner ganz eigenen Spezifika andererseits. Noch weiter verkompliziert wird dieses Gemengelage dadurch, dass in der Praxis i.d.R. insbesondere wirtschaftliche, steuerliche und psychologische Aspekte (Stichwort: familieninterne Konflikte ) eine ganz erhebliche Rolle spielen. Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensnachfolge bei GbR, oHG und KG.

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Familie ist die emotionalste Beziehung

Warum scheitern viele Unternehmer bei der Regelung der Nachfolge? - Interview mit  Professor Lange

Nicht immer scheitern Unternehmer an schlechten Umsätzen und Erträgen. Findet sich kein Nachfolger, ist der Betrieb am Ende. Warum scheitern viele Unternehmer gerade an der Nachfolge-Frage? Wir sprachen mit dem Bayreuther Professor Knut Werner Lange, dessen Lehrstuhl sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt.

Vier von zehn Unternehmen scheitern bei dem Versuch, ihren Betrieb in jüngere Hände zu übergeben, sagt der DIHK. Warum so viele?

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Pflichtteil als Gestaltungsgrenze bei der Nachfolge in Personengesellschaften (II)

Prof. Dr. Knut Werner Lange, veröffentlicht in: ZErb 2014 Heft 5, S. 121 - 125 

Der zweite Teil des Beitrags befasst sich mit dem Ausschluss von Abfindungsansprüchen in Personengesellschaften. Dabei stehen die Ziele und die Zulässigkeit der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten und deren Auswirkungen auf das Pflichtteilsrecht enterbter Angehöriger im Zentrum. Wie schon im ersten Teil des Aufsatzes (ZErb 2014, 97) muss das Spannungsfeld zwischen Personengesellschafts- und Erbrecht untersucht werden, da der Abfindungsanspruch vererblich ist und damit Nachlassbestandteil werden kann.

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Pflichtteil als Gestaltungsgrenze bei der Nachfolge in Personengesellschaften (I)

Prof. Dr. Knut Werner Lange, veröffentlicht in: ZErb 2014 Heft 4, S. 97 - 101 

Das Spannungsfeld zwischen der unentziehbaren Mindestbeteiligung naher Angehöriger am Nachlass und der Testierfreiheit des Erblassers gewinnt vor allem bei der Unternehmensnachfolge an Brisanz, bei der es regelmäßig um Liquiditätsschonung geht. Eine vorausschauende Planung ist daher nicht allein mit Blick auf die steuerliche Belastung des Unternehmenserben geboten. Da das Pflichtteilsrecht in weiten Teilen der Parteidisposition entzogen ist, müssen sich sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten in den Grenzen der gesetzlichen Vorgaben bewegen. Im Zentrum des sich an Beispielsfällen orientierenden Beitrags stehen dabei das Wahlrecht des pflichtteilsberechtigten Erben nach dem reformierten § 2306 BGB und der Pflichtteilsergänzungsanspruch, auf den im zweiten Teil näher eingegangen wird.

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