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IHK-Studie zum Ehrbaren Kaufmann

Kleine und mittlere Unternehmen verfolgen keinen systematischen Ansatz zur Übernahme unternehmerischer Verantwortung

Prof. Dr. Dr. Alexander Brink, 2015

Unter dem Titel „Verantwortung lohnt sich“ hat die IHK für München und Oberbayern im Februar die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Rolle und Bedeutung des Ehrbaren Kaufmanns veröffentlicht. Mittels einer Online-Befragung, an deren Konzeption Prof. Dr. Dr. Alexander Brink federführend beteiligt war, gaben 241 Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen Auskunft darüber, ob und wie das Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns ihr unternehmerisches Handeln prägt. Aus den Erkenntnissen der Studie werden konkrete Leitsätze zur Übernahme unternehmerischer Verantwortung abgeleitet, die v.a. mittelständischen Unternehmen Orientierung geben sollen.

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Die Welt so schön lassen, wie sie ist

Prof. Dr. Alexander Brink, veröffentlicht in: Frankenpost, 27. November 2014, S. 23

Wertebewusstsein und soziale Verantwortung - warum meist nur die Familienunternehmen halten, was sie der Öffentlichkeit versprechen.

Es ist eine nüchterne Analyse:"Unter den mentalen Effekten der Globalisierung ragt die Tatsache hervor, dass sie das ständige Rechnen mit dem fernen Andenken, dem unsichtbaren Konkurrenten, zur Norm erhoben hat", formulierte der bedeutendste zeitgenössische, deutsche Philosoph Peter Sloterdijk bereits vor knapp 10 Jahren.

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Verantwortung ist immer an Menschen gebunden

Interview mit Prof. Dr. Alexander Brink, veröffentlicht in: FAZ, 21. November 2014

Frage: Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeitsberichte, Corporate Citizenship: Großkonzerne widmen sich öffentlichkeitswirksam dem Thema "unternehmerische Verantwortung". Hat die Marketingabteilung ein neues Spielfeld für sich entdeckt, oder steckt da mehr dahinter?

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Anmerkung zu BGH v. 13.5.2014 – II ZR 250/12 (Testamentsvollstreckung an Kommanditanteilen; Trennung zwischen gesellschafts- und erbrechtlicher Ebene)

Prof. Dr. Jessica Schmidt, LL.M, veröffentlicht in: WuB II G. § 47 GmbHG 1.14, S. 475 - 478

Anmerkung

1. Mit dem vorliegenden Urteil hat der BGH eine Reihe wichtiger Fragen im höchst komplexen Problemfeld der Testamentsvollstreckung an Kommanditanteilen geklärt und dabei insbesondere dezidiert herausgearbeitet, dass im Hinblick auf die Rechte und Pflichten von Testamentsvollstrecker und Erben strikt zwischen der gesellschaftsrechtlichen und der erbrechtlichen Ebene zu trennen ist. 

2. Das Urteil bestätigt zunächst erneut die - vom RG noch verneinte (vgl. RGZ 172, 199, 203) - prinzipielle Zulässigkeit der Dauertestamentsvollstreckung an Kommanditanteilen (vgl. grundlegend bereits BGH WM 1989, 1331 = WUB II F. § 161 HGB 3.89 Deuchler = NJW 1989, 3152, 3154; s. ferner BGH WM 2012, 658 = NZG 2012, 385).

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