Aktuelle Forschungsergebnisse und Publikationen

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Die Welt so schön lassen, wie sie ist

Prof. Dr. Alexander Brink, veröffentlicht in: Frankenpost, 27. November 2014, S. 23

Wertebewusstsein und soziale Verantwortung - warum meist nur die Familienunternehmen halten, was sie der Öffentlichkeit versprechen.

Es ist eine nüchterne Analyse:"Unter den mentalen Effekten der Globalisierung ragt die Tatsache hervor, dass sie das ständige Rechnen mit dem fernen Andenken, dem unsichtbaren Konkurrenten, zur Norm erhoben hat", formulierte der bedeutendste zeitgenössische, deutsche Philosoph Peter Sloterdijk bereits vor knapp 10 Jahren.

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Verantwortung ist immer an Menschen gebunden

Interview mit Prof. Dr. Alexander Brink, veröffentlicht in: FAZ, 21. November 2014

Frage: Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeitsberichte, Corporate Citizenship: Großkonzerne widmen sich öffentlichkeitswirksam dem Thema "unternehmerische Verantwortung". Hat die Marketingabteilung ein neues Spielfeld für sich entdeckt, oder steckt da mehr dahinter?

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Anmerkung zu BGH v. 13.5.2014 – II ZR 250/12 (Testamentsvollstreckung an Kommanditanteilen; Trennung zwischen gesellschafts- und erbrechtlicher Ebene)

Prof. Dr. Jessica Schmidt, LL.M, veröffentlicht in: WuB II G. § 47 GmbHG 1.14, S. 475 - 478

Anmerkung

1. Mit dem vorliegenden Urteil hat der BGH eine Reihe wichtiger Fragen im höchst komplexen Problemfeld der Testamentsvollstreckung an Kommanditanteilen geklärt und dabei insbesondere dezidiert herausgearbeitet, dass im Hinblick auf die Rechte und Pflichten von Testamentsvollstrecker und Erben strikt zwischen der gesellschaftsrechtlichen und der erbrechtlichen Ebene zu trennen ist. 

2. Das Urteil bestätigt zunächst erneut die - vom RG noch verneinte (vgl. RGZ 172, 199, 203) - prinzipielle Zulässigkeit der Dauertestamentsvollstreckung an Kommanditanteilen (vgl. grundlegend bereits BGH WM 1989, 1331 = WUB II F. § 161 HGB 3.89 Deuchler = NJW 1989, 3152, 3154; s. ferner BGH WM 2012, 658 = NZG 2012, 385).

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Unternehmensnachfolge in Personengesellschaften

Prof. Dr. Jessica Schmidt, LL.M / Florian Lebküchler, veröffentlicht in: Ad Legendum 05/2014, S.347 - 353

A. Einführung


Die Nachfolge im Falle des Todes eines Gesellschafters ist einer der schwierigsten Problemkomplexe bei Personengesellschaften. Denn hier kollidieren zwei Rechtsmaterien: Das vom Prinzip der Universalsukzession geprägte Erbrecht einerseits und das Gesellschaftsrecht mit seiner ganz eigenen Spezifika andererseits. Noch weiter verkompliziert wird dieses Gemengelage dadurch, dass in der Praxis i.d.R. insbesondere wirtschaftliche, steuerliche und psychologische Aspekte (Stichwort: familieninterne Konflikte ) eine ganz erhebliche Rolle spielen. Der vorliegende Bericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensnachfolge bei GbR, oHG und KG.

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